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Wasserführende Armaturen

    Wasserführende Armaturen werden eingeteilt in:

a)  Armaturen zur Wasserentnahme

b)  Armaturen zur Wasserförderung (Weiterleitung)

c)  Armaturen zur Wasserabgabe

 

Armaturen zur Wasserentnahme

Tragkraftspritzen sind Pumpen zur Beförderung von Flüssigkeiten bzw. Löschwasser.

z.B.   TS 8/8  mind. 800l/min bei 8 bar

 
Der Saugkopf besteht aus einem Gehäuse, einer Festkupplung, einem Rückschlagventil und einem Schutzkorb, der das Eintringen von Fremdkörpern verhindern soll. Er wird beim Aufbau einer Saugleitung aus Bächen, Teichen usw. eingesetzt.

Der Saugschlauch wird zum Ansaugen von Flüssigkeiten (Löschmittel) verwendet. Er ist formstabil durch 2 Spiralen (innere verhindert das Zusammenklappen, äussere vor Beschädigungen). Er ist Luft- und wasserdicht. 

  Durchmesser:                                                           A=110mm,        B=75mm,      C=52mm            

Das Sammelstück dient dazu, zwei ankommende Leitungen zu einer zu vereinigen. Es wird an den Saugstutzen der Pumpe angeschlossen. Im Gehäuse befindet sich eine Rückschlagklappe. Diese wird bei nur einer ankommenden Leitung geschlossen. Bei zwei ankommenden Leitungen stellt sich die Klappe in die Mitte.
Das Standrohr wird zur Wasserentnahme aus einem Unterflurhydranten benötigt. Es wird in den Unterflurhydranten eingeschraubt, welcher mit dem Hydrantenschlüssel aufgesperrt wird. An das Standrohr können zwei B- Druckschläuche angeschlossen werden.
ABC - Kupplungsschlüssel
HD - Kupplungsschlüssel
Hydrantenschlüssel
Unterflurhydrantenschlüssel

Armaturen zur Wasserförderung (Weiterleitung)

Druckschläuche dienen zum verteilen des Löschwasseres. Sie sind aus einem flexiblen Gewebe aufgebaut und haben an beiden Enden eine Kupplung. Mehrere Schläuche werden aneinander gekuppelt, um an einem Mehrzweckstarhlrohr zu enden. Über einen Verteiler kann die benötigte Löschwassermenge aufgeteilt werden.
Das Druckbegrenzungsventil soll den Druck in den Schläuchen nach oben begrenzen. Der zu hohe Druck wird innerhalb einer Sekunde ins Freie abgeleitet. In der Regel wird das Druckbegrenzungsventil zwischen Pumpe und Verteiler eingebaut.

Zum Aufteilen des Löschmittelstromes werden Verteiler eingesetzt. Niederschraubventile und Kugelabsperrventil sind dabei möglich.

1 Rohr = Links

2 Rohr = rechts

3 Rohr = mitte

Armaturen zur Wasserabgabe

Mehrzweck bedeutet Umschaltung zwischen Voll- und Sprühstrahl sowie Halt.

BM- Strahlrohr       400/800l/min

CM- Strahlrohr      100/200l/min

Achtung: bei BM mind. 3 Personen ansonsten Stützkrümmer verwenden

 

Im Schaumrohr entsteht aus dem Wasser/Schaummittelgemisch und der Umgebungsluft der eigentliche Schaum.

Man unterscheidet zwischen Schwer-, Mittel- und Leichtschaum.

Der Zumischer dient zur dosierten Zugabe von Schaummittel zum Löschwasserstrom. Er wird in die Angriffsleitung (Druckschlauch) in makierter Flussrichtung eingekuppelt. Das Schaummittel wird durch eine D-Saugleitung aus dem Kanister angesaugt.
Das Hydroschild erzeugt eine halkreisförmige Wasserwand und wird zum Hitzeschutz von Einsatzkräften und gefährdeten Gütern eingesetzt. Das Hydroschild hat einen Wasserverbrauch von 800l/min und lastet somit eine TS 8/8 voll aus.

Der Stützkrümmer ermöglicht den Einsatz von B-Strahlrohren mit 2 Personen.

Durch den 45° Bogen wird ein grosser Teil der Rückdruckkräfte in den Boden abgeleitet.

Übergangsstücke werden verwendet um Kupplungen veschiedener Weiten zu verbinden.

A/B,   B/C,   C/D

Beispiel zum Aufbau einer Löschwasserversorgung

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